Mit oder ohne Helm?

Das ist hier die Frage.

Oft werde ich gefragt, warum ich im Alltag ohne Helm mit dem Fahrrad fahre?

Ein paar der Gründe sind in den angeführten Artikeln recht gut ausgeführt.
Lest sie und bildet euch selbst ein Urteil dazu.

Jeder soll für sich selbst entscheiden, ob und wobei ein Helm benützt wird.
Ich will niemanden zu etwas überreden.

Meine persönliche Regel für den Helmgebrauch kann ich in etwa so zusammenfassen:

  • MIT Helm
    Ich verwende einen Helm< wenn ich mich mit einer Geschwindigkeit bewege, die ich in der selben Situation ohne Hilfsmittel aus eigener Kraft nicht erreichen könnte. Zum Beispiel am Mountainbike, am Rennrad, beim Schifahren oder beim Eishockey.
  • OHNE Helm
    Ich verwende keinen Helm wenn ich mich mit einer Geschwindigkeit bewege, die ich in der selben Situation ohne Hilfsmittel aus eigener Kraft auch erreichen kann.
    Zum Beispiel auf meinen täglichen Wegen zu Fuß oder mit dem Rad.

Axel


Radfahren fördert Sicherheit und Gesundheit – OHNE Helmpflicht
Helmpflicht – nein Danke. Wann jeder Helm trägt sollte eine persönliche Entscheidung sein

Nur ein kleiner Teil von Radverkehrsunfällen im Alltagsverkehr hat eine Kopfverletzung zur Folge, die durch einen Helm gemindert hätte werden können. All zu oft werden Sportunfälle und Verkehrsunfälle in einen Topf geworfen – nur etwa ein Sechstel der jährlichen Radunfälle mit darauf folgender Spitalsaufnahme finden im Straßenverkehr statt!

Selbst bei statistischen Untersuchungen aus medizinischer Sicht ist der Schutzeffekt von Helmen schwer zu beurteilen.
Der Radhelm wird bezüglich seiner effektiven Schutzfunktion also oft überschätzt und darf daher in der öffentlichen Debatte nicht den Stellenwert eines Allheilmittels einnehmen – nicht selten wird dadurch von den wahren Ursachen für Unfallhäufigkeit abgelenkt.

 
 
Zum vollständigen Artikel:
http://www.argus.or.at/aktuell/journal/radfahren-foerdert-sicherheit-und-gesundheit-ohne-helmpflicht

Quellen:
www.radlobby.at,
www.argus.or.at


Wird man mit einer Warnweste wirklich besser gesehen?

In Großbritannien beantwortet man die Frage inzwischen mit „Nein.“ Warnwesten haben die Unfälle nicht reduziert, denn der Autofahrer sieht nur, was er sehen will.
Eine US-Studie sagt, dass die Kleidung des Radlers keinen Einfluss auf das Risiko hat, in eine brenzlige Situation zu geraten. Auch wenn ein Radler eine Warnweste trägt oder wie ein Weihnachtsbaum blinkt, es hält eine bestimmte Minderheit (1-2 Prozent) von Autofahrern nicht davon ab, sie viel zu knapp zu überholen oder ihnen die Vorfahrt zu nehmen.

Eine englische Studie hat außerdem festgestellt, dass Frauen ohne Helm und in nicht sportlicher Kleidung mit größerem Abstand überholt werden als Männer mit Helm. Der Helm erhöht das Risiko, von Autos riskant überholt zu werden oder in riskante Situationen zu geraten.
 
 
Zum vollständigen Artikel:
https://dasfahrradblog.blogspot.de/2014/12/wie-sinnvoll-sind-warnwesten.html

Quelle:
dasfahrradblog.blogspot.de


Wieso die Behauptung „Fahrradhelme verhüten 85% der Kopf- und 88% der Hirnverletzungen.“ nicht belastbar ist

Die damals erste größere Untersuchung der Wirksamkeit von Radhelmen kam zu dem Ergebnis, dass Fahrrad fahrende Personen durch Tragen eines Radhelms das Risiko einer Kopfverletzung um 85 Prozent und das Risiko einer Gehirnverletzung um 88 Prozent senken. Diese Werte werden seitdem oft wiederholt.

Es gibt nur ein Problem: Die Werte sind nicht belastbar. Thompson et al. haben sich in einer neuen Studie aus dem Jahr 1997 sogar selbst widerlegt.
 
 
Zum vollständigen Artikel:
http://www.zukunft-mobilitaet.net/116906/analyse/wirksamkeit-radhelm-studie-thompson-rivara-kritik/

Quelle:
www.zukunft-mobilitaet.net
 
 

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