Mountainbike Tour, Oktober 2017

Ein wunderschöner Gipfelrastplatz und kein Gasthaus weit und breit!
Was kann man da blos tun?

Wenn man sich gut vorbereitet und das Wetter passt, dann bedeutet das für uns – wenige Leute mit denen wir uns den feinen Platz teilen müssen und eine entspannte, lange Pause mit allem was das Herz begehrt.
Wie gesagt, wenn man sich gut vorbereitet.

Die eingangs erwähnte Diskrepanz hat mir vor einigen Tagen zu schaffen gemacht. Einerseits will man die tiefstehende Herbstsonne genießen andererseits wollen die Energiespeicher nach knapp 1300 Höhenmetern wieder gefüllt werden. Und die waren auch bei dieser Tour ziemlich ausgeleert, nicht zuletzt weil die beiden Damen bergauf sehr ambitioniert das Tempo vorgegeben haben.

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Was aber nicht heißen soll, dass nicht genug Zeit für ein paar lustige Geschichten war. Und die lustigsten Geschichten handeln ja oft von harmlosen Mißgeschicken am Berg. In den Erzählungen im Nachhinein sind ja die Berge immer ein kleines bischen steiler als in Wirklichkeit …
Jedenfalls war es sehr unterhaltsam und die Auffahrt kam uns allen sehr kurz vor.

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Oben angekommen wurde dann aufgetischt. Einer der großen Felsblöcke wurde mit allem gedeckt, was wir so dabei hatten. Und das war an diesem Tag so einiges.
Das war nämlich die Lösung meines Luxusproblems. Nimm einfach alles mit, was du bei einer zünftigen Rast gerne dabei hättest. So einfach ist das.

Es müssen ja nicht immer ultraleichte – manchmal auch ultragrausliche – Sport-Riegel sein, oder? Steht nirgends geschrieben, dass man nicht auch Bier, Kaffe und Kuchen mitnehmen kann, schmeckt viel besser und passt auch gut zum herbstlich gefärbten Wald.

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Nach der Jause und der Pause kam dann der eigentliche Leckerbissen des Tages, die Abfahrt.
Genau passend für uns begann der Weg leicht, fast harmlos um nach einer Aufwärmphase an Schwierigkeit zuzulegen. Auch kurze steilere Passagen waren dabei.
Gegenüber dem Vorjahr war der Trail ausgesprochen trocken, dafür war deutlich mehr Laub am Boden als beim letzten Mal. Also insgesamt gleich schwer kann man sagen.

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Und wie im Vorjahr sind auch heuer wieder alle sehr sicher unterwegs gewesen und konnten sich an den etlichen technischen Stellen abarbeiten. Nur die Dichte an Wurzeln war phasenweise eine Spur zu hoch und obendrein waren diese auch oft unter dichtem Laub versteckt.
So ist das eben in der Natur, die selbe Tour kann jedes Mal anders aussehen.

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Als würdige Abschlußtour geplant ist unser Vorhaben voll aufgegangen. Mission erfüllt.
Damit geht wieder eine abwechslungsreiche Bike-Saison zu Ende, aber die Ideen für 2018, die gibt es schon.

Danke an alle Mitfahrer für die schönen, gemeinsamen Stunden und Tage.

Axel

Fotos:
Axel Berger
 


 
 

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