Wanderung Kaiserschild, Juli 2017

Stefan führte uns dieses Mal auf einer klassischen Runde über das Kaiserschild, Kaiserwart und Hochkogel.

Ein perfekter Tag!

Die Abfahrt um 5.00 Uhr war zwar nicht ganz so prickelnd aber unbedingt notwendig, waren doch um Mittag Gewitter zu erwarten. Und ein Gewitter am Kaiserschild oder Hochkogel gehört zu den Dingen, die man ganz bestimmt nicht erlebt haben muss.
Der Abstieg wäre bei Regen alleine bereits äußerst anspruchsvoll. Deshalb hielten wir auch immer nach aufziehenden Gewitterwolken ausschau um so schnell wie möglich reagieren zu können.

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Der Aufstieg zum Kaiserschild war wunderschön, lag zum größten Teil im Schatten und es wehte immer ein angenehmes Lüfterl. Das war gut so, damit behielten wir einen kühlen Kopf und konnten uns ganz auf die, teilweise ausgesetzte Route konzentrieren.

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Da inklusive Petrus alle guter Laune waren nahmen wir als Zwischengipfel noch den Kaiserwart mit. Der war aber bergsteigerisch nicht unbedingt der Rede wert und entsprechend kurz fiel dort die Pause aus.

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Der Anstieg zum Hochkogel war wieder wie es sich gehört. Die eher ostseitige Lage und der doch schon spätere Vormittag machten sich jetzt auch bemerkbar und so schwitzten wir um die Wette.
Ein gemütlicher, grasbedeckter Gipfel animierte Sandra zu ein paar spontanen Yoga-Übungen. Anscheinend waren ihr die umliegenden Wände nicht steil genug.

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Der Beginn des Abstieges war dann wieder der Augenblick, an dem man sich einen Gleitschirm, Schnee mit Schiern oder etwas vergleichbar Angenehmes wünscht. Lange, steil und teilweise unangenehm rutschig – so präsentierte sich das letzte Drittel unserer Tour. Wir fackelten nicht lange und zogen das ohne zu jammern durch. Naja, fast.

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Belohnt wurden wir mit gutem Wetter, das sich zum Ende zwar rapide verschlechterte, das Gewitter inklusive Schauer hielten sich aber sogar während des Gastgartenbesuches noch zurück. Erst durch den Verkehrsfunk erfuhren wir, dass es anderswo in der Steiermark bereits stark regnete.

Ich freue mich schon auf die nächste Tour!

Axel


 
 

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