Wanderung Hochschwab, Juli 2018

Hochschwab über das G´hackte und über die Häuselalm zurück zum Bodenbauer.

Die vielversprechende Wetterprognose für unsere Hochschwab-Wanderung nutzten fünf Gratweiner Naturfreunde um ihre Kondition einer ordentlichen Prüfung zu unterziehen.

Um sieben Uhr erreichten wir den Parkplatz vom Gasthof Bodenbauer, wo Peter bereits auf uns wartete. Kurze Zeit später brachen wir Richtung Hochschwabgipfel auf.
Der Weg zur Trawiesalm führte uns entlang steiler Felswände, zwischen denen namhafte Winterabfahrten wie Rauchtal und Zagelkar vom Gipfelplateau herab ziehen.

Unvorstellbar, hier einen mit Skiern fahrbaren Weg zu finden. Urban, der dieses Gebiet im Sommer wie auch im Winter bestens kennt, schlug kurzerhand vor, mit uns dieses Gebiet im Winter wieder zu besuchen. Worauf wir im Einklang und mit langen Zungen antworteten: “Ja, sehr gerne!”

Die Schlüsselstelle über das G`hackte erklommen wir ohne Probleme und nach 3,5 Stunden standen wir am Gipfel. Eine ausgiebige Gipfelrast mit sehr guter Sicht stärkte uns für den weiten Rückweg.

Auf dem weitläufigen Hochplateau zieht sich der Weg zwischen Almwiesen und Dolinen entlang, wo man nur sehr wenige Höhenmeter absteigt. Für den Weg vom Gipfel, vorbei am Rauchtalsattel, den Hundsböden und der Hirschengrube zur Häuselalm, benötigten wir etwas mehr als 2 Stunden. Bei Kaspressknödelsuppe und Radler stärkten wir uns für den einstündigen Abstieg zum Bodenbauer.

Angenehm erschöpft und mit vielen Eindrücken, brachen wir um 16 Uhr wieder nach Gratwein auf, wo unser Abenteuer 10 Stunden zuvor begonnen hatte.

Berg Frei
Stefan

Fotos: Stefan Endthaller


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